Termine 2016

Angehörigen-Gesprächskreis
18.30 - 20.00 Uhr
Wilhelm-Hansmann-Haus
Märkische Straße 21
44141 Dortmund

  • 5. und 19. Januar
  • 2. und 16. Februar
  • 1. und 15. März
  • 5. und 19. April
  • 3. und 17. Mai
  • 7. und 21. Juni
  • 5. und 19. Juli
  • August - Sommerpause
  • 6. und 20. September
  • 4. und 18. Oktober
  • 15. November
  • 6. und 20. Dezember
Mehrfach im Jahr bieten wir Fachvorträge
zu aktuellen Themen :
29. März
31. Mai
30. August
29. November

Zeitgleiche Betreuung der Erkrankten nach telefonischer Anmeldung möglich unter:

0231-7 24 66 11

Aktuelles 2016


Vortrag
Notfallkoffer - schon gepackt?
Wer hat nicht schon einmal gedacht: Irgendwann muss ich das auch mal regeln? Solch ein Notfallkoffer ist als Sinnbild zu verstehen, für Schicksals-schläge oder plötzliche schwere Krankheiten Vorsorge zu treffen und festzulegen, was einem selbst wichtig ist oder was nahestehende Personen für einen selbst regeln sollen. Auf Fragen, wie "Wer hat Bankvollmacht?", "Wo werden wichtige Dokumente wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Testament usw. aufbewahrt?" oder "Wo sind Versicherungsunterlagen abgeheftet?" gibt dieser "Koffer" im Ernstfall Auskunft.

Referentin: Andrea von Bohlen, Steuerberaterin und Dipl.-Finanzwirtin (FH)
Zeit :29.11.2016 - 17:00 Uhr
Ort :Eugen-Krautscheid-Haus
Lange Straße 42 44137 Dortmund

Im Anschluss beantwortet Frau von Bohlen gerne noch die eine oder andere Frage. Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen. Die Tagespflege des Eugen-Krautscheid-Hauses ist während der Veranstaltung für Gäste geöffnet. Anmeldungen bitte unter der Tel.-Nummer 0231 7246611

Gruppenbetreuung von Alzheimerkranken
Jeden Donnerstag 15:00 - 18:00 Uhr im Wilhelm-Hansmann-Haus

Angehörigen-Gesprächskreis
Jeden ersten und dritten Dienstag
18.30 - 20.00 Uhr
im Wilhelm-Hansmann-Haus
06. und 20. September
04. und 18. Oktober
15. November
06. und 20. Dezember

Freizeit-Treff für Menschen
mit beginnender Demenz
Jeden ersten und dritten Dienstag im Eugen-Krautscheid-Haus
16:00 - 17:30 Uhr
Weitere Informationen und telefonische Anmeldung: 0231-7 24 66 11

Notfallmappe für die Einweisung in ein Krankenhaus
Eine sehr gute Notfallmappe wurde gemeinsam mit folgenden Institutionen entwickelt: Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke, Pflegeberatung der Stadt Herdecke, GVS Herdecke, Familien- und Krankenpflege Herdecke, mobile – Unterstützung für pflegende Angehörigen in Witten sowie niedergelassenen Ärzten aus der Modell Herdecke Plus.
Die Notfallmappe ist unter www.blickwechseldemenz.de zu beziehen.

Wer sind wir?

Ein Brief erzählt. Und gibt ein paar Einblicke in die Dortmunder Gruppe.


Mein lieber Junge,
du fragst, wie es klappt mit deinem Vati in der Alzheimer Gesellschaft. Ich glaube, er hat sich schon an die neue Umgebung gewöhnt. Jeden Donnerstag sitzt er nachmittags mit anderen Kranken und Betreuern beim Kaffee. An den Tischen werden alle anregend beschäftigt: Mit Spielen, Singen oder Basteln. Sogar mit Gymnastik im Sitzen. Unser Vater macht mit – mal so, mal so. Manche der Kranken sind gar nicht mehr zu bewegen. Sie bleiben still und regungslos.
Die Betreuerinnen arbeiten ehrenamtlich. Sie kennen die Krankheit aber aus eigener Anschauung. Das merkt man sofort. Wird Vati unruhig, geht jemand mit ihm über den Flur, hin und her. Und lässt ihn auch mal bei uns hereinschauen. Wir sitzen nämlich nebenan. Er beruhigt sich dann schnell. Wir, das sind die Angehörigen, die ihre Kranken zur Betreuung in die Obhut der Alzheimer Gesellschaft Dortmund geben. – Eigentlich als freie Zeit gedacht!
Die Angehörigen kommen regelmäßig mit. Hier kann man ganz offen reden über diese rätselvolle Krankheit. Jeder macht andere Erfahrungen im Alltag. Auch von peinlichen Vorfällen wird erzählt. Dabei wird oft gelacht – denn hier weiß jeder, wie seltsam das Leben mit einem Alzheimer-Kranken verläuft. Tränen fließen auch mal. Weil nichts besser wird. Das erlebe ich oft in der Gesprächsrunde am Dienstagabend. Da kann jeder von uns berichten. Man hört auch, wie auf dunkle Tage doch wieder helle folgen. Und wenn es neue Schwierigkeiten gibt, wird man fachkundig beraten.
Ich gehe gern dahin - in den Gesprächskreis. Dein Vater könnte dort betreut werden, aber abends kümmert sich unsere Nachbarin gern mal um ihn. Sie macht das prima. Du weißt ja: Viele, die Vati von früher kennen, schrecken zurück, wenn sie ihn heute sehen. Eine Familie, in der jemand Alzheimer hat, wird bald von vielen gemieden. Auch darum fühle ich mich in der Gruppe besonders gut aufgehoben. Genug für heute. Wenn du nächsten Monat kommst, kannst du ja mal mit mir in die Gruppe gehen und zusehen.

Liebe Grüße, wie immer
Deine Mami